3-Jahres-Rückblick zu Corona – Prof. Dr. med. Dr.phil. Martin Haditsch3-Jahres-Rückblick zu Corona –

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Der Facharzt für Tropenmedizin, Biologe und MWGFD-Mitglied Prof. DDr. Martin Haditsch reflektiert die dreijährige Corona-Maßnahmen-Politik. Seine dreiteilige Reihe ist auf Youtube zu sehen oder als komprimierter Beitrag hier zu lesen. Siehe Link am Ende des Artikels. Im Folgenden der zusammenfassende Dreiteiler in Form eines Beitrags.


von Prof. DDr. Martin Haditsch

Es bestand in Österreich oder Deutschland zu keinem Zeitpunkt eine pandemische Notlage. Mehr als 20 Pandemieverordnungen als Versuch der Legitimierung wurden in der Folge in Österreich als verfassungswidrig aufgehoben. Auf Basis gesetzlicher Grundlagen wäre im Falle des Nachweises einer pandemischen Notlage von nationaler Tragweite, wenn überhaupt, eine ganz allgemeine Einschränkung der Grundrechte gerechtfertigt, aber niemals bei der bloßen Spekulation und dem Verdacht der Möglichkeit der Eventualität. Auch hätte diese Notlage durch entsprechende Untersuchungen auch ständig re-evaluiert werden müssen, d.h. der Fortbestand hätte durch eine entsprechende Faktenlage gestützt werden müssen.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10 Milliarden ist Sars-CoV-2 nicht natürlichen Ursprungs, sondern als Produkt der sogenannten Gain-of-Function-Forschung unter zentraler Mitwirkung der USA (geleakte Dokumente) entstanden. Wie aus den offiziellen Papieren des Patentamtes ersichtlich, hat Moderna auf Antrag 2016 bereits im Jahr 2017 das Patent über jene Gensequenz erworben die u. a die Furin-Spaltstelle von Sars-CoV-2 codiert.

Nach einer offiziellen Entwicklungszeit von weniger als 1 Jahr und einer Testphase von wenigen Monaten wurde diese völlig neue Substanzklasse auf den Markt gebracht. Dabei wurden uns von sogenannten Experten völlig sinnbefreite Pseudoargumente verbreitet. Es wurde gesagt, dass die mRNA-Technologie nicht neu sei, da schon seit den 80er Jahren geforscht wird. Gerade das sei jedoch das Problem, denn nach 40 Jahren Forschung konnte kein einziges marktreifes Produkt zugelassen werden. Dies lässt Zweifel daran aufkommen, dass dann binnen Monaten ein Produkt zur Marktreife gebracht werden kann.

Maßnahmen wie das Teleskopieren (beschleunigtes Zulassungsverfahren) mag zwar Zeit einzusparen helfen, wenn aber die minimale Dauer einer Studienphase 2 Jahre ist, kann die Gesamtstudienzeit nicht kürzer sein.

Verdächtig schnell kamen auch die besagten PCR-Tests. Obwohl keiner dieser Tests für die Testung von Gesunden zugelassen wurde und eine Vermehrungsfähigkeit dieses Virus nicht nachgewiesen wurde, hatte man eine Testpflicht eingeführt.

Im Westen wusste man bereits aus Berichten, dass das Virus in China weder hochpathogen noch hochansteckend war, dass es aber bestimmte schützenswerte Gruppen gab. Diese Erkenntnisse wurden nicht nur ignoriert, sondern völlig sinnbefreit wurden Verdoppelungszahlen, der R-Wert und letztlich die Inzidenz als Maßstab gewertet, ohne jemals die primitivsten Grundlagen der Epidemiologie zu berücksichtigen. So z. B. wurde nie die Bezugszahl, der sogenannte Denominator, angegeben.

Bei erwiesenermaßen falsch-positiven-Tests wurden Lockdowns verhängt und rückläufige Infektionszahlen als Erfolg dieser Maßnahmen verkauft. Selbst von den Regierungen und den sogenannten Experten wurde das familiäre Umfeld als Hauptursache gesehen und die Familien wurden zusammen eingesperrt. Im Gegensatz dazu gab es keinen Hinweis auf Hotspots im Freien und trotzdem wurden hier massive Einschränkungen unter Verletzung von Grundrechten, bisher ungestraft und ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz, ja wider besseren Wissens, vorgenommen. Ebenfalls als unwirksam bekannt und anfangs von der Weltgesundheitsorganisation noch in Frage gestellt, wurde das Tragen von Masken verpflichtend eingeführt. Das steht im Widerspruch zu unseren Grundrechten und ist durch nichts zu rechtfertigen.

Auch ist inzwischen bekannt, dass die Hüllsubstanzen, die sogenannten kationischen Lipide, also positiv geladene Fettsubstanzen, nur zu Forschungszwecken und nicht zur Anwendung an Menschen zugelassen sind. Diese Substanzen reichen sich in unterschiedlichen Organen an. Von Fachleuten, sogenannten Toxikologen, werden kationische Lipide als potenziell toxisch klassifiziert.

Die Strategie bestimmenden Verantwortungsträger hätten die Verpflichtung, sich die Rohdaten, Zulassungspapiere, Reports durchzusehen bzw. wenn diese nicht vorliegen, diese einzufordern. Aus deren Mund ist die Aussage „Die Impfung ist sicher und somit nebenwirkungsfrei“ eine Lüge. Damit wurden bewusst Fehlinformationen und Täuschungen betrieben.

Dazu kommt, dass zahlreiche Produkte keinen Beipacktext enthalten haben, zum Teil ein leerer Zettel den Packungen beigefügt wurde.

Auch beim Ziel wurde permanent verzweifelt nachgebessert:

Anfangs hieß es zwei Impfungen sollen reichen, dann wurde ein dritter Stich nötig, dann hieß es „schütze dich und schütze andere“ mit der Folge, „wenigstens bist du selbst geschützt“. Und letztlich hieß es dann, „wenigstens schützt du dich selbst vor einem schweren Verlauf“. All das hat sich als falsch herausgestellt. Vielmehr zeigen sich die zunehmend negativen Wirkungen des Spikens. Die mit dem Spiken assoziierten Nebenwirkungen brechen alle Rekorde und werden kleingeredet.

Während die Weltgesundheitsorganisation und nachgeordnete Institutionen das Nobelpreis gekrönte Präparat „Ivermectin“, bei mehr als 4 Milliarden Anwendungen in 30 Jahren mit nur 25 tödlichen Nebenwirkungen als lebensgefährlich eingestuft hatten, gelten Spikestoffe mit mehr als 20.000 gemeldeten Todesfällen und zigmillionen teils schweren Nebenwirkungen und bleibenden Schäden innerhalb von 2 Jahren zuzüglich einer vielfachen Dunkelziffer als sicher.

Die sogenannten Impfkampagnen sind Druckmittel mit dem Effekt massenhafter grob fahrlässiger Körperverletzung bis hin zur dauerhaften Gesundheitsschädigung und Inkaufnahme eines möglichen tödlichen Ausgangs, und dies auch bei Bevölkerungsgruppen, die durch die Infektion garnicht gefährdet sind.

„Plötzlich & unerwartet“ wurde zur häufigsten Todesursache in Industrieländern. Im Kontext des Spikens wurden völlig neue Krankheitsbilder geprägt:

  • VITT = Vaccine-Induced Thrombotic-Thrombocytopenia,
  • ADE = Antibody-Dependent-Enhancement,
  • VAIDS = Vaccine-Induced HIV
  • und SADS als Sudden-Arrhythmic-Aeath-Syndrome als eine Camouflage für den Begriff „plötzlich & unerwartet“.

Dazu kommen schwere Komplikationen mit möglichen Folgeschäden wie Myokarditis, Herzinfarkte, Nervenschädigungen, sowie Schlaganfälle und Lähmungen, Miss- und Totgeburten, Turbokrebs, Gefäßverschlüsse in Form von Thrombosen und Embolien. Aus diesem Grund müssen alle Produkte mit sofortiger Wirkung vom Markt genommen werden.

Wer weiterhin ein zunehmend widerlegtes Narrativ stützt ist entweder dumm oder lügt. Prognosen staatsnaher Experten haben sich ausnahmslos als falsch erwiesen, ganzgleich, ob es um das Virus, die Vorhersage von Infektions- und Todesfällen, den Einfluss und die Wirkungen der unterschiedlichen Maßnahmen gegangen ist oder auch nur um die Folgen, wenn diese Maßnahmen unterlassen werden. Dagegen haben sich die Prognosen von corona- und maßnahmenkritischen Fachleuten bewahrheitet.

Ohne eine entsprechende Aufarbeitung wird es keine Versöhnung innerhalb der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen geben.

Die Pandemie hat 5 unterschiedliche Gruppen geprägt.

  1. Jene, die Entscheidungen beeinflusst, geprägt oder getroffen haben
  2. Jene, die diese Entscheidungen exekutiert haben, meist unter dem Hinweise nur „ihre Pflicht zu tun“.
  3. Jene, die sich diesen Entscheidungen unterworfen haben
  4. Jene, die sich diesen Entscheidungen widersetzt haben
  5. Jene, die andere denunziert haben und damit zu Mittätern geworden sind.

Den Gruppen 1 und 5 sollte ein fairer Prozess gemacht werden. Die Gruppen 3 und 4 gehören entschädigt. Bei der Gruppe 2 ist die Frage nach der individuellen Schuld, je nach Verhalten, zu bemessen. Unkritische und potenzielle Schädigung von Schutzbefohlen wäre entsprechend zu sühnen. Alle diese Maßnahmen und die damit verbundene Aufarbeitung scheint unverzichtbar, um Gewalt und Selbstjustiz zu verhindern.

Vergesst bitte nicht, wir sind viele. Wir werden unseren Beitrag an der Aufarbeitung leiste. Wir sprechen uns für faire Prozesse aus. Wir können verzeihen, aber werden nie und nicht vergessen, was uns angetan wurde. Auf eine bessere Zukunft und ein gutes Jahr 2023. Bleiben Sie zuversichtlich. Alles Liebe.

PROF. DR. HADITSCH – TEIL 1

PROF. DR. HADITSCH – TEIL 2

PROF. DR. HADITSCH – TEIL3


Prof. Dr. med. Dr.phil. Martin Haditsch

Martin Haditsch studierte Medizin und Biologie in Graz und Salzburg und wurde in beiden Fächern promoviert. Es folgten eine Ausbildung zum Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie sowie eine Zusatzausbildung zum Facharzt für Infektiologie und Tropenmedizin. Nach über 20-jähriger klinischer Tätigkeit mit den Schwerpunkten klinische Mikrobiologie, Parasitologie, Tropen- und Reisemedizin und Impfungen in einem Spital in Linz/Österreich sowie der Gründung des TravelMedCenter Leonding Österreich wurde DDr. Martin Haditsch Anfang 2010 Ärztlicher Leiter der Mikrobiologie an der Labor Hannover MVZ GmbH, seit Juni 2011 ist er Ärztlicher Leiter der gesamten Labor Hannover MVZ GmbH. Im Juni 2012 wurde Haditsch vom Bundespräsidenten der Republik Österreich zum Professor ernannt. Haditsch engagiert sich in zahlreichen Organisationen und Funktionen vor allem auf den Gebieten Reisemedizin und Impfungen. So ist er unter anderem Initiator, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin (Austrian Society for Travel and Touristic Medicine/ASTTM), Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Tropenmedizin, Parasitologie und Migrationsmedizin (ÖGTPM), Mitglied des Wehr-medizinischen Beirates des österreichischen Ministeriums für Landesverteidigung (bis 2022), Mitglied des Examination Committee und der Responsible Travel Interest Group (RTIG) der Internationalen Gesellschaft für Tropenmedizin (ISTM), Mitglied der International Scientific Working Group on Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE),
Mit-glied des Editoral Board des »Journal of Travel Medicine« (JTM) und des Journals »Travel Medicine and Infectious Disease« (TMAID) sowie International Advisor der Asia Pacific Travel Health Society (APTHS). Auf Grund seiner Expertise wurde er auch im Rahmen von Kongress-vorbereitungen in die Scientific Boards der ISTM, der APTHS und der SASTM (South African Society for Travel Medicine) einberufen und fungiert seit 2003 regelmäßig als Beaufsichtigungsperson der Reisemedizin-Prüfung der ISTM (Certificate in Travel Health™). Darüberhinaus ist er auch seit 2016 geschäftsführender Gesellschafter der Firma
medEXC!TE (www.medexcite.org), die sich schwerpunktmäßig der Fortbildung im Bereich der Reise- und Tropenmedizin, der Infektiologie und des Impfwesens verschrieben hat. Mitglied der Gesellschaft MWGFD e. V.


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