ARTEMIS-PROGRAMM: „Endlich kehrt die Menschheit zum Mond zurück“???

Original Nasa Foto 2022

Foto: NASA Artemis 2022

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ARTEMIS-PROGRAMM: „Endlich kehrt die Menschheit zum Mond zurück“

Mit der Artemis-Mission probt die NASA die Rückkehr zum Mond. An Bord ist auch ein europäisches Bauteil. Was man sich hier zu Lande von der Artemis-Mission erhofft, erklärt der Chef der Deutschen Raumfahrtagentur im Interview.

Original Foto NASA 1969 – Interessant, dass trotz enormem Fortschritt bezüglich Kameras und Linsen, die Bildqualität damals besser war als heute.

Der Start der »Artemis-I-Mission« am 16. November 2022 war nicht nur für die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA eine große Sache. Auch die Europäer sind mit einem entscheidenden Bauteil an dem Testflug beteiligt, mit dem die Rückkehr der Menschheit zum Mond vorbereitet wird. »Ich bin stolz, froh und dankbar, dass wir diese Reise nun gemeinsam antreten«, sagt Walther Pelzer, Chef der Deutschen Raumfahrtagentur. Warum sein Herz beim Raketenstart war, aber sein Kopf woanders, und was er sich von der Mission erhofft, erklärt er im Interview.

Walther Pelzer: Wir steckten mitten in den Vorbereitungen für die für uns Europäer wichtigste Raumfahrtkonferenz, den ESA-Ministerrat, der in diesen Tagen stattfindet. Hier werden die Raumfahrtprogramme und Budgets für die nächsten Jahre festgelegt und damit die Weichen gestellt, wo wir in Europa unsere Schwerpunkte legen. Ein zentraler Baustein des deutschen ESA-Engagements ist auch die Beteiligung an den Antriebs- und Servicemodulen der Orion-Raumschiffe aus dem Artemis-Mondprogramm der NASA. Mein Kopf war deshalb während des Artemis-I-Starts hier in Deutschland, mein Herz aber definitiv in den USA.

Wie haben Sie den Moment erlebt, als die letzten Sekunden des Countdowns liefen und die Rakete abgehoben ist?

Mein Herz ist nicht nur gehüpft, sondern gesprungen. Endlich kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Diesmal nicht in einem Wettrennen zwischen Ost und West, sondern mit einer Teamleistung. Ich bin stolz, froh und dankbar, dass wir diese Reise nun gemeinsam und nachhaltig antreten. Denn wir wollen nicht nur Neues über den Mond, sondern auch viel über unseren eigenen Planeten lernen. Etliche Spuren, die auf dem Mond noch erkennbar sind, sind es auf der Erde nicht mehr auf Grund von Erosion. Auf lange Sicht betrachtet ist es zudem der erste Schritt zum Mars. Und: Es ist das erste Mal, dass sich die Amerikaner bei einer so großen Mission auf ein Bauteil verlassen, das nicht aus den USA kommt.

Walther Pelzer
© DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT (DLR) Walther Pelzer | Der studierte Maschinenbau-Ingenieur ist seit 2018 Mitglied im Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Zudem leitet er die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Standort in Bonn.

Sie meinen das »European Service Module«. Was ist das genau und warum ist es so eine große Sache?

Es ist die Küche, das Badezimmer, die Vorratskammer und die Energiezentrale der Orion-Kapsel in einem. Es enthält das Haupttriebwerk und liefert über vier Solarsegel den Strom, außerdem reguliert es Klima und Temperatur im Raumschiff und lagert Treibstoff, Sauerstoff und Wasservorräte für die Crew. Es ist ein zentraler Meilenstein für künftige astronautische Explorationsmissionen zum Mond, aber auch zum Mars und darüber hinaus.

Ohne die deutsche Ingenieurskunst hätten die USA also nicht zurück zum Mond fliegen können?

Ich würde es etwas vorsichtiger formulieren. Aber ja: Das ESM ist ein missionskritisches Bauteil. Dass die USA sich dabei auf uns verlassen, ist ein enormer Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit der europäischen Raumfahrtnationen – insbesondere in Deutschland. Das ESM heißt nicht umsonst »Bremen«, denn es wird überwiegend in Bremen bei Airbus zusammengebaut. Und: Wir können es wettbewerbsfähig herstellen. Würde die NASA etwas Vergleichbares in den USA einkaufen, müsste sie deutlich mehr bezahlen.

Sie sagten vorhin, die Reise zum Mond sei nachhaltig. Wenn man sich aber anschaut, dass ein einziger Start des »Space Launch System« 4,1 Milliarden US-Dollar kostet, die ausgebrannte Rakete aber nur einmal verwendet wird, das ESM-Modul in der Erdatmosphäre verglüht und am Ende nur die Orion-Kapsel wieder im Pazifik landet : Ist das denn wirklich nachhaltig?

Ich beziehe mich dabei nicht nur auf den ökologischen Begriff der Nachhaltigkeit, sondern es geht mir ganz explizit auch um ökonomisch nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich. Wir wollen zum Mond, um dort zu sein, um dort zu lernen – das ist im Interesse der gesamten Weltbevölkerung. Aber wir müssen natürlich verantwortungsvoll mit der Ressource Raumfahrt umgehen. Weltraumschrott sollte, so gut es geht, vermieden werden und wir brauchen auch im Weltraum saubere Treibstoffe – wobei ich betonen möchte, dass die Raumfahrt aktuell einen verschwindend geringen Anteil an den weltweiten Emissionen hat. Ob eine Rakete wiederverwendet werden sollte, ist auch eine ökonomische Frage. In den USA ist das bei rund 40 Starts im Jahr sicherlich sinnvoll, in die Entwicklung nachhaltiger Raketentechnologie zu investieren. In Europa wäre es bei aktuell vier Starts im Jahr eine regelrechte Verschwendung von Steuergeldern.

Steuergelder

Buzz Aldrin ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut. Aldrin betrat im Rahmen der Apollo-11-Mission – nach offiziellen Angaben und Wikipedia – kurz nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond.

Hier sagt er nun jedoch zum WIEDERHOLTEN Male, dass dies nie wirklich geschehen ist. Glaube ich einer Regierung, oder einem Astronauten, der angeblich auf dem Mond war, aber mehrfach gesagt hat, dass dies nur eine Lüge der Regierung war? Die Aussagen seinerseits und Beweise, die dafür sprechen, dass das alles nichts weiter als eine mehr oder weniger geschickte Inszenierung für den „dummen Steuerzahler“ war, häufen sich jedenfalls nicht erst seit gestern. Aber wie beim Klimawandel oder der „Plandemie“ machen sie halt einfach weiter. Es beschwert sich ja auch niemand.

Es gibt viele Theorien und auch Aussagen seinerseits darüber, warum uns diese Lüge schon immer erzählt wird, warum wir niemals auf dem Mond waren usw… Alles nur Verschwörungstheorien, wie das das Corona-Virus nie wirklich isoliert wurde, also kein Nachweis über die Existenz dieses Virus existiert, oder all die anderen belegten Lügen, die man uns im Laufe der Geschichte auftischte. Einschließlich der Theorie des menschengemachten Klimawandels.

Fakt ist jedenfalls, dass Unsummen in diese Projekte flossen, von denen auch nur ein kleiner Teil in die Veranstaltung dieser Show investiert worden sein kann. Pandemie, Ukraine, Klimapolitik, Raumfahrt… Wo ist das Geld?