Berlin bekommt erste schwul-lesbische Kitas – Pädophilie-Vorwürfe an Vorstandsmitglied

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Berlin bekommt erste schwul-lesbische Kitas – Pädophilie-Vorwürfe an Vorstandsmitglied

In Berlin sollen im Frühjahr die ersten schwul-lesbischen Kitas eröffnet werden, in denen LGBT-Themen „sichtbar“ gemacht werden sollen. Bereits im Vorfeld gibt es jedoch Skandale, den bei einem Mitglied der Geschäftsführung soll es sich um einen Pädophilie-Befürworter handeln.

In einem Pilotprojekt sollen in Berlin im nächsten Frühjahr zwei schwul-lesbische Kitas eröffnet werden. In diesen sollen die Kinder über LGBT(lesbische, schwule, bisexuelle und transgender)-Themen aufgeklärt werden. Das Projekt wurde von der Berliner Schwulenberatung initiiert, die ein Mehrgenerationenhaus eröffnen will – inklusive Kitas.

Wie Geschäftsführer Marcel de Groot dem Boulevardblatt Bild erklärte, sei das Konzept erst einmal wie bei anderen Kitas, doch LGBT-Lebensweise solle „sichtbarer“ gemacht werden. In Büchern der Kitas soll beispielsweise thematisiert werden, dass sich statt Prinz und Prinzessin zwei Männer ineinander verlieben.

In den beiden Kitas sollen insgesamt 90 Kinder aufgenommen werden, 60 sind bereits angemeldet. Wie es auf der Website der Schwulenberatung heißt, müssen die Mitarbeiter zwar nicht zur LGBT-Szene gehören, sollten allerdings damit einverstanden sein, dass entsprechende Themen für die Kinder „sichtbar gemacht werden“.

Eine Personalie in der Geschäftsführung des Schwulenberatung sorgt jedoch bereits im Vorfeld für einen Skandal und zu zahlreichen Vorwürfen: Beim Soziologen Rüdiger Lautmann, Mitglied in der Geschäftsführung des Gesellschafters, soll es sich um einen Pädophilie-Befürworter handeln.

1994 veröffentlichte er das Buch „Die Lust am Kind. Portrait eines Pädophilen“.

1996 wirkte er an einer Broschüre über Kinder und Sexualität mit. In der Broschüre heißt es, dass Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen „im Grunde bejaht werde“. Laumann weist die Vorwürfe zurück: Er sieht sich nicht als Pädophilie-Befürworter, sondern habe nur versucht, sie zu verstehen.

Im Jahr 1979 beantragte er jedoch, das Paragraf 176, der die Strafbarkeit sexueller Handlungen an Kindern unter 14 Jahren vorsieht, zu streichen. Lautmann war ebenfalls Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität, einem Forschungsprojekt in Göttingen, welche der Auffassung war, dass „pädosexuelle Kontakte“ trotz des Altersunterschiedes zwischen Kind und Erwachsenem „einvernehmlich gestaltet werden können“.

Der Geschäftsführer betonte, dass Lautmann nichts mit dem Tagesgeschäft der Kitas zu tun habe, und gibt auch zu, dass dies „aus seiner Sicht problematisch“ wäre. Die Senatsverwaltung will die Zuständigkeiten für den Kita-Bereich nun erörtern.

Quelle: RTde