Bundesstaatsanwälte untersuchen, wie 372 Millionen Dollar durch angeblichen Hack nach FTX-Konkurs einfach verschwinden konnten

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Bundesstaatsanwälte untersuchen, wie 372 Millionen Dollar durch angeblichen Hack nach FTX-Konkurs einfach verschwinden konnten

Bundesstaatsanwälte untersuchen ein mutmaßliches Cyberverbrechen, das FTX nur wenige Stunden, nachdem die Kryptowährungsbörse letzten Monat Konkurs angemeldet hatte, mehr als 370 Millionen Dollar entzogen hat.

Das Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung der gestohlenen Vermögenswerte eingeleitet, die von dem Betrugsverfahren gegen FTX-Mitbegründer Sam Bankman-Fried getrennt ist. Den US-Behörden sei es gelungen, einen Teil der gestohlenen Gelder einzufrieren. Die eingefrorenen Vermögenswerte stellen jedoch nur einen Bruchteil der gesamten Beute dar.

Es ist unklar, ob es sich bei der Infiltration um einen Insider-Job handelte, wie Bankman-Fried in Interviews vor seiner Verhaftung andeutete, oder um das Werk eines opportunistischen Hackers, der die Schwachstellen eines maroden Unternehmens ausnutzen wollte. Das Verhalten könnte auf eine Anklage im Zusammenhang mit Computerbetrug hinauslaufen, was mit einer Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis geahndet wird.

Der gestohlene Betrag ist deutlich geringer als die Milliarden von Dollar, die Bankman-Fried während seiner Zeit an der Spitze von FTX missbraucht haben soll. Die Behörden werfen dem 30-jährigen Gründer, der derzeit auf Kaution in Kalifornien lebt, vor, in betrügerischer Absicht 1,8 Milliarden Dollar von Anlegern eingesammelt und FTX-Gelder für hochriskante Wetten beim Hedgefonds Alameda Research und zur Deckung „persönlicher Ausgaben“ verwendet zu haben. Einige Journalisten haben jedoch sehr viele Anzeichen gefunden, die dafür sprechen, dass FTX unter anderem zur Geldwäsche von Spenden aus aller Welt und diversen „Geldbeschaffungsmaßnahmen“ u.a. durch und in der Ukraine für den Deep State agiert haben soll. Wir berichteten darüber. Die vorangegangenen Beiträge sind unter diesem Artikel verlinkt.

Sprecher des Justizministeriums und der Staatsanwaltschaft von Manhattan lehnten eine Stellungnahme ab.


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