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Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, gilt seit Mitte März für alle im Gesundheitswesen tätigen Personen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht.

An den Universitäten hier in Deutschland gilt dies ebenfalls für die Medizinische Fakultät. Die Impfpflicht gilt darüber hinaus auch für Studierende außerhalb der Medizinischen Fakultät, sofern sie einzelne Studienleistungen im Universitätsklinikum oder in anderen medizinischen oder Pflegeeinrichtungen erbringen müssen. Betroffen sind möglicherweise Studierende der Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und der Theologien. Ungeimpfte Studierende müssen damit rechnen, dass ihnen von den genannten Einrichtungen der Zutritt verwehrt wird.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern in den USA hat deshalb eine Studie durchgeführt und diese beim Social Science Research Network veröffentlicht, die sich mit der Altersgruppe Studierender befasst und zeigt ein realistisches Bild der bisher belegbaren Ergebnisse. Sie kommt zu folgendem Schluss:

Wir stellen eine Risiko-Nutzen-Bewertung von Auffrischungsimpfungen in dieser Altersgruppe vor und nennen fünf ethische Argumente gegen die Vorschrift.

Wir schätzen, dass 22.000 – 30.000 zuvor nicht infizierte Erwachsene im Alter von 18-29 Jahren mit einem mRNA-Impfstoff geboostet werden müssen, um eine COVID-19-Krankenhauseinweisung zu verhindern.

Anhand der von der CDC und den Sponsoren gemeldeten Daten zu unerwünschten Ereignissen kommen wir zu dem Schluss, dass die Auffrischungsimpfung einen zu erwartenden Nettoschaden verursachen könnte:

Pro verhinderter COVID-19-Krankenhauseinweisung bei zuvor nicht infizierten jungen Erwachsenen rechnen wir mit 18 bis 98 schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen, darunter 1,7 bis 3,0 mit der Auffrischung verbundene Myokarditis-Fälle bei Männern und 1.373 bis 3.234 Fälle von Reaktogenität des Grades ≥3, die die täglichen Aktivitäten beeinträchtigt.

Angesichts der hohen Prävalenz der Postinfektionsimmunität ist dieses Nutzen-Risiko-Profil noch ungünstiger. Auffrischungsimpfungen an Universitäten sind unethisch, weil:

1) es für diese Altersgruppe keine formale Risiko-Nutzen-Bewertung gibt;

2) Impfvorschriften zu einem zu erwartenden Nettoschaden für einzelne junge Menschen führen können; 3) Vorschriften nicht verhältnismäßig sind: Die zu erwartenden Schäden werden angesichts der bescheidenen und vorübergehenden Wirksamkeit von Impfstoffen gegen die Übertragung nicht durch den Nutzen für die öffentliche Gesundheit aufgewogen;

4) US-Vorschriften gegen den Grundsatz der Gegenseitigkeit verstoßen, da seltene schwere impfbedingte Schäden aufgrund von Lücken in den derzeitigen Impfschadensregelungen nicht zuverlässig entschädigt werden; und

5) Vorschriften weitere soziale Schäden verursachen. Wir betrachten Gegenargumente wie den Wunsch nach Sozialisierung und Sicherheit und zeigen, dass solche Argumente wissenschaftlich und/oder ethisch nicht haltbar sind. Abschließend erörtern wir die Relevanz unserer Analyse für die derzeitige 2-Dosis-CCOVIDovid-19-Impfstoffverordnung in Nordamerika.

ins Deutsche übersetzt von COVID-19 Vaccine Boosters for Young Adults: A Risk-Benefit Assessment and Five Ethical Arguments against Mandates at Universities by Kevin Bardosh, Allison Krug, Euzebiusz Jamrozik, Trudo Lemmens, Salmaan Keshavjee, Vinay Prasad, Martin A. Makary, Stefan Baral, Tracy Beth Høeg :: SSRN

Kevin Bardosh

University of Washington; University of Edinburgh – Edinburgh Medical School

Allison Krug

Artemis Biomedical Communications LLC

Euzebiusz Jamrozik

University of Oxford

Trudo Lemmens

University of Toronto – Faculty of Law

Salmaan Keshavjee

Harvard University – Harvard Medical School

Vinay Prasad

University of California, San Francisco (UCSF)

Martin A. Makary

Johns Hopkins University – Department of Surgery

Stefan Baral

John Hopkins University

Tracy Beth Høeg

Florida Department of Health; Sierra Nevada Memorial Hospital

Date Written: August 31, 2022

Die gesamte Studie kann auf dem Server des SSRN eingesehen und als PDF heruntergeladen werden.

Von Andreas Valerius

18 Jahre lang, bis die Plandemie von einer Verschwörungstheorie und Vermutung zur Realität wurde, als 3D-Visualisierer selbständig. Seit 2022 Gründer dieser Seite und Publizist.