TRUMP KÜNDIGT BEI WAHLSIEG 2024 DAS ENDE DES LINKEN ZENSURKARTELLS AN

TRUMP KÜNDIGT BEI WAHLSIEG 2024 DAS ENDE DES LINKEN ZENSURKARTELLS AN

Von Jochen Sommer 17. Dezember 2022

Der frühere US-Präsident und neuerliche Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat wieder einmal mit einer spektakulären Aktion für Aufsehen gesorgt – auch wenn sie leider tendenziell nach hinten losging. Dabei könnte ihr inhaltlicher Anlass ernster nicht sein. Doch der Reihe nach. Was war geschehen? Auf der von ihm gegründeten Plattform „Truth Social” hatte er von einer „großen Ankündigung“ gesprochen, um Spannung unter seinen Anhängern zu schüren. Die internationalen Pressevertreter rechneten mit einer sensationellen Bekanntgabe etwa zu seinem Kandidatenteam, speziell dazu, wer als Runner-Up und künftiger Vize mit Trump 2024 kandidieren solle.

Mit Häme vermeldeten die Medien dann jedoch, dass die „große Ankündigung” Trumps darin bestanden habe, dass er Karten (NFT-KUNSTWERKE) zum Preis von 99 Dollar pro Stück verteilte, die ihn im Superheldenkostüm, auf einem weißen Pferd und US-Flagge oder einem blau-roten Elefanten zeigten. Was die linken US-Medien in ihrem eingefleischten Trump-Hass entweder nicht kapierten, vorsätzlich ignorierten oder ihren Lesern und Zuschauern arglistig und bewusst vorenthielten, war jedoch die eigentliche Botschaft Trumps, die er auf Truth Social wie versprochen verkündete – und die hatte mit den Merchandisingkarten nicht das Geringste zu tun, sondern bestand in einer durchaus überaus bedeutsamen Erklärung Trumps über den besorgniserregenden Zustand der Rede- und Meinungsfreiheit – und was er im Falle seiner erneuten Präsidentschaft gegen die eingetretene linkstotalitäre Meinungsdiktatur zu tun gedenke. Leider wurde der wichtige Text auch von deutschen Medien völlig unterschlagen, außer auf einzelnen YouTube-Kanälen, die ihn zitierten, war er bis gestern praktisch nirgendwo zu finden.

Feldzug gegen Big Tech und globalistischen Meinungsterror

Trumps eigentliche – fürwahr große – Ankündigung hatte folgenden Wortlaut: „Wenn wir keine freie Rede haben, haben wir kein freies Land. So einfach ist es. Wenn wir es erlauben, dass dieses fundamentale Recht zugrunde geht, dann wird der Rest unserer Rechte und Freiheiten fallen wie Dominosteine. Deswegen kündige ich heute meinen Plan an, das linke Zensur-Regime zu zerstören und das Recht auf freie Rede für alle Amerikaner zurückzufordern.” Dies sei, so Trump weiter, in diesem Fall ein „sehr wichtiges Wort“, denn „eine Gruppe von Deep-State-Bürokraten und Silicon-Valley-Terroristen, linksgerichtete Aktivisten und verdorbene Medien“ habe den Amerikanern dieses Recht genommen. Sie hätten sich zusammengeschlossen, um Informationen aus allen Bereichen, von Wahlen bis zur öffentlichen Gesundheit, zu unterdrücken.

Das „Zensurkartell“ müsse zerstört werden, und zwar gleich. Seine erste Maßnahme nach einem neuerlichen Wahlsieg werde der Erlass eines „obersten Befehls“ sein, der jeder öffentlichen Behörde verbiete, jegliche Rede eines Amerikaners zu zensieren. Zudem werde er öffentliche Mittel verbieten, die dazu dienten, die öffentliche Rede als „Desinformation oder Falschinformation zu deklarieren“. Trump erklärte auch, jeden Bürokraten zu identifizieren und zu feuern, der sich an Zensur beteiligt habe. Die Silicon-Valley-Giganten werde er gesetzlich davon abhalten, keine Beweise für ihre bisherige Zensur zu vernichten. Digitale Plattformen würden vom Tag seiner Amtsübernahme an frei von Zensur sein.

Zensur als Tod der Freiheit

So pathetisch die Ankündigung anmutet: Trump hat mit seiner feurigen Erklärung das vielleicht größte Problem unserer Zeit auf den Punkt gebracht. Die permanente Zensur eines linken Meinungskartells, dem sich selbst viele Milliardäre angeschlossen haben, würgt – und das nicht nur in den USA, sondern in der gesamten westlichen Welt – das Grundrecht auf Meinungs- und Redefreiheit mehr und mehr ab und macht einen freien politischen Diskurs zunehmend unmöglich. Wenn eine bestimmte Gruppe sich anmaßt, bis ins kleinste Detail zu bestimmen, von wem worüber und in welcher Sprache gesprochen werden darf, ist die Freiheit in der Tat todgeweiht.

Ob seine Idee indes so clever war, die Journalisten mit der Finte der 99-Dollar-Karten zunächst von eigentlichen Zweck der Ankündigung abzulenken, muss sich Trump dennoch fragen lassen. Wenn manche in seiner Aktion auch ein gelungenes Manöver sehen, mit dem er die nach wie vor gegen ihn blindwütig eifernden und geifernden Medien vorgeführt habe, stellt sich dennoch objektiv die Frage, ob dies nicht ein aufmerksamkeitsökonomischer Pyrrhussieg war: Denn was sein eigentliches Anliegen war, seine Philippika gegen Zensur, so werden zumindest die Mainstream-Medien nicht darüber berichten. Stattdessen beschränken sie sich auf das angebliche Scheitern seiner Spaßmotive-Aktion und stellen den Ex-Präsident erneut als peinlichen Narzissten dar, der seinen Zenit überschritten habe (obwohl er 2024 auch nicht älter sein wird als Joe Biden bei Amtsantritt, jedoch mit geistig ungleich besserer Verfassung als jener) und stetig an Rückhalt verlöre. Trump wird noch einiges mehr an Substanz anzukündigen haben, um die amerikanische Bevölkerungsmehrheit erneut für sich einzunehmen.


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