UN wollen Russlands Biowaffen-Vorwürfe nicht untersuchen

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UN wollen Russlands Biowaffen-Vorwürfe nicht untersuchen

Moskau wirft den USA und Kiew vor, in der Ukraine geheime Labore für die Entwicklung biologischer Waffen zu betreiben – und drängt auf Untersuchungen durch die UN. Eine entsprechende Resolution scheitert nun jedoch im Sicherheitsrat. Lediglich ein Land außer Russland stimmt dafür.

Wir berichteten bereits darüber… Russland, China, Weißrussland, Nicaragua, Zimbabwe, Kuba, Venezuela und Syrien haben eine gemeinsame Erklärung abgegeben, die sich auf die biologischen Laboratorien der USA in der Ukraine bezieht. Im Wesentlichen weisen diese Länder darauf hin, dass der UN-Sicherheitsrat nichts getan hat, um diese dringende Angelegenheit zu lösen, und forderte zuletzt den UN-Sicherheitsrat nun auf, ihre Arbeit zu tun.

Doch nun ist Russland vor dem UN-Sicherheitsrat wie erwartet mit einer gegen die USA und die Ukraine gerichteten Resolution zu Biowaffen gescheitert. „Wie erwartet“, da den meisten, gut informierten Lesern diese Vorgehensweise bereits bekannt sein sollte. Ich denke, dass es hierbei vielmehr darum geht, dem Volk zu zeigen, dass die UN hier ebenso wenig tut, zu was sie laut Gesetz verpflichtet wäre, wenn die Abstimmung der diversen UN-Mitgliedsländer, durch Korruption und Druck, fest im Würgegriff des Deep States, dabei nicht so entscheidend wäre.

Der Text, der sich an die zahlreich belegten russischen Vorwürfe anlehnt, die USA würden biologische Waffen in der Ukraine produzieren, bekam nur zwei Stimmen – die von Moskau selbst sowie von China. (Weitergehende Informationen dazu findet man am unteren Ende des Artikels bei den entsprechenden Links.)

Die USA, Großbritannien und Frankreich stimmten gegen die Beschlussvorlage. Die übrigen 10 Länder des 15-köpfigen Rates enthielten sich. Für eine Annahme wären mindestens neun Stimmen nötig gewesen. Die Resolution galt als erneuter Versuch Moskaus, seinen nicht belegten Behauptungen Geltung zu verschaffen.

Die Täter werden sich eines Tages für ihre Machenschaften verantworten müssen

Russlands UN-Botschafter zu Ablehnung der Biolabor-Resolution